Entdecke leckere Diabetes-Rezepte, die ebenso zum Abnehmen bei Adipositas geeignet sind.
Eine ausgewogene und individuell angepasste Ernährung spielt sowohl bei Diabetes als auch bei Adipositas eine zentrale Rolle.
Sie beeinflusst den Blutzuckerverlauf, das Körpergewicht, das Wohlbefinden und langfristig auch das Risiko für Folgeerkrankungen. Gut ausgewählte Rezepte können dabei helfen, Ernährungsempfehlungen praktisch umzusetzen und dauerhaft in den Alltag zu integrieren.
Die hier angebotenen Rezepte sind alltagstauglich, ausgewogen und von Barbara Müller ausprobiert.
Alle Rezepte stehen als PDF zum Download zur Verfügung und eignen sich sowohl für den privaten Gebrauch als auch für die Ernährungsberatung.
Selbst getestete Rezepte für Diabetiker und Menschen mit Adipositas von Barbara Müller, langjährig erfahrene Diabetesberaterin DDG und Ernährungsberaterin ZÄN.
-Die Rezepte werden stetig erweitert.-
-neues Rezept in Arbeit-
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Grundsätzlich ja. Entscheidend ist, dass die Insulindosis an die Kohlenhydratmenge angepasst wird. Eine ausgewogene Ernährung bleibt trotzdem wichtig.
Kohlenhydrate lassen den Blutzucker ansteigen. Deshalb müssen sie gezählt oder geschätzt werden, um das passende Insulin zu spritzen.
Bei einer intensivierten Insulintherapie oder Insulinpumpe ist man zeitlich flexibel. Wichtig ist die richtige Insulinanpassung, nicht die feste Uhrzeit.
Sie helfen, die Kohlenhydratmenge einer Mahlzeit einzuschätzen:
Nein, aber sie lassen den Blutzucker sehr schnell steigen. Sie sollten bewusst eingeplant und mit Insulin abgedeckt werden – nicht als Alltagslebensmittel.
Ja. Große Mengen Fett und Eiweiß können den Blutzucker verzögert ansteigen lassen, z. B. bei Pizza oder Fast Food. Hier kann eine verzögerte Insulingabe nötig sein.
Bewegung senkt den Blutzucker. Wichtig sind:
In Maßen, aber vorsichtig. Alkohol kann späte Unterzuckerungen verursachen – besonders nachts. Immer mit Essen kombinieren und kontrollieren.
Nein. Ziel ist eine gesunde, ausgewogene Ernährung kombiniert mit guter Insulinanpassung – keine strikte Verbotsdiät.
Ja, kleine Mengen sind erlaubt. Wichtig ist die Gesamtmenge an Kohlenhydraten und wie schnell sie den Blutzucker ansteigen lassen. Süßigkeiten sollten die Ausnahme bleiben.
Nein. Kohlenhydrate sind wichtig, aber die Art ist entscheidend: Vollkorn, Gemüse und Hülsenfrüchte statt Weißmehl und Zucker.
Ja. 1–2 Portionen täglich sind sinnvoll. Ganze Früchte bevorzugen, Fruchtsäfte meiden.
Regelmäßige Mahlzeiten helfen Blutzuckerschwankungen zu vermeiden.
Die genaue Anzahl ist individuell, meist 3 Hauptmahlzeiten, ggf. 1–2 kleine Zwischenmahlzeiten.
Meist nicht. Sie enthalten oft viel Fett oder Zusatzstoffe. Normale, unverarbeitete Lebensmittel sind die bessere Wahl.
Ballaststoffreiche Lebensmittel wie:
Ungesättigte Fette, zum Beispiel:
Diese wirken sich günstig auf Herz und Gefäße aus.
Ja, oft deutlich. Gewichtsreduktion, Bewegung und eine angepasste Ernährung können den Blutzucker stark verbessern – manchmal sogar Medikamente reduzieren.
In kleinen Mengen, aber mit Vorsicht. Alkohol kann Unterzuckerungen fördern und liefert viele Kalorien. Nie auf nüchternen Magen trinken.
Nein. Entscheidend ist eine dauerhaft umsetzbare Ernährung, die zum Alltag passt und den Blutzucker stabil hält.
Ja. Eine ausgewogene, gesunde Ernährung ist wichtig. Entscheidend ist die enge Anpassung der Insulindosis an den veränderten Bedarf in der Schwangerschaft.
Schwangerschaftshormone führen zu veränderter Insulinempfindlichkeit. Besonders ab dem 2. Trimester steigt der Insulinbedarf oft deutlich.
Ja. Eine genaue BE/KE-Berechnung ist besonders wichtig, um hohe Blutzuckerwerte zu vermeiden und das Wachstum des Kindes optimal zu unterstützen.
Ja. Vollkornprodukte, Gemüse und Hülsenfrüchte lassen den Blutzucker langsamer ansteigen als Zucker oder Weißmehlprodukte.
Meist 3 Hauptmahlzeiten und 2–3 Zwischenmahlzeiten, um Blutzuckerspitzen und Unterzuckerungen zu vermeiden.
Eiweiß unterstützt das Wachstum des Kindes und sorgt für Sättigung. Fett und Eiweiß können den Blutzucker verzögert erhöhen, was bei der Insulinplanung berücksichtigt werden sollte.
Ja. 2 Portionen täglich sind sinnvoll. Obst möglichst zu einer Mahlzeit essen, nicht allein als Snack, um Blutzuckerspitzen zu vermeiden.
Am besten:
Zuckerhaltige Getränke und Fruchtsäfte vermeiden.
Das kommt in der Schwangerschaft häufiger vor, besonders im 1. Trimester.
Wichtig sind:
• regelmäßige Kontrollen
• rechtzeitige Anpassung der Insulindosis
• immer Traubenzucker griffbereit
Ja. Eine stabile Blutzuckereinstellung durch passende Ernährung und Insulinanpassung senkt das Risiko für Komplikationen und fördert die gesunde Entwicklung des Kindes.
Nein. Gestationsdiabetes entsteht durch hormonelle Veränderungen in der Schwangerschaft. Ernährung hilft, die Werte zu kontrollieren, ist aber nicht die Ursache.
Nein. Ziel ist eine ausgewogene, blutzuckerfreundliche Ernährung, die Mutter und Kind ausreichend versorgt – kein Hungern.
Ja, unbedingt. Wichtig sind Art, Menge und Verteilung über den Tag. Vollkorn und ballaststoffreiche Lebensmittel sind besser geeignet.
Zucker, Weißmehlprodukte, Süßigkeiten, Fruchtsäfte und süße Getränke lassen den Blutzucker schnell ansteigen.
Meist sind 3 Hauptmahlzeiten und 2–3 kleine Zwischenmahlzeiten sinnvoll, um starke Blutzuckerschwankungen zu vermeiden.
Eiweiß und gesunde Fette sorgen für längere Sättigung und einen langsameren Blutzuckeranstieg, z. B. durch Milchprodukte, Nüsse, Fisch.
Ja. 2 Portionen täglich sind empfehlenswert. Ganze Früchte bevorzugen, Säfte vermeiden und Obst am besten zu einer Mahlzeit essen.
Empfohlen ist:
Zuckerhaltige Getränke und Säfte möglichst vermeiden.
Das ist nicht Ihre Schuld. Manchmal reicht Ernährung allein nicht aus. Insulin ist dann eine sichere und gute Unterstützung für Mutter und Kind.
In den meisten Fällen ja. Trotzdem ist eine Nachkontrolle wichtig, da das Risiko für späteren Typ-2-Diabetes erhöht ist.
Nein. Entscheidend ist eine langfristige Ernährungsumstellung, keine kurzfristige Diät. Essen soll alltagstauglich bleiben.
Nein. Verbote führen oft zum Jo-Jo-Effekt.
Wichtig sind Mengen, Häufigkeit und bewusste Auswahl. Nicht völliger Verzicht.
Häufig spielen versteckte Kalorien, Getränke, Snacks oder große Portionen eine Rolle. Auch Stress, Schlafmangel und Medikamente können Einfluss haben.
Eine kalorienreduzierte, eiweißreiche und ballaststoffreiche Ernährung mit viel Gemüse, ausreichend Eiweiß und wenig stark verarbeiteten Lebensmitteln.
Nein. Die Art der Kohlenhydrate ist entscheidend: Vollkorn, Gemüse und Hülsenfrüchte sind sinnvoll, Zucker und Weißmehl eher ungünstig.
Eiweiß:
• macht länger satt
• schützt vor Muskelabbau
• unterstützt den Stoffwechsel
Gute Quellen sind z. B. Milchprodukte, Hülsenfrüchte, Fisch und mageres Fleisch.
Das kann helfen, wenn es gut zum Alltag passt. Entscheidend bleibt das Kaloriendefizit, nicht die Methode allein.
Am besten kalorienfreie Getränke:Empfohlen ist:
Softdrinks, Säfte und Alkohol liefern viele Kalorien und sollten selten sein.
Bewegung unterstützt den Gewichtsverlust, erhält Muskeln und verbessert Gesundheit, auch ohne sofortige große Gewichtsabnahme.
Oft ja. Ernährungsberatung, Bewegungstherapie und Verhaltensänderung erhöhen deutlich die Erfolgschancen, besonders langfristig.
Hier gehts zum Download Center mit hilfreichen Checklisten und Infoblättern für Betroffene von Diabetes mellitus und Fachkräfte.